Startseite ⇒ Familienaufstellung Workshop für Teilnehmer aus dem Raum Heidelberg
Familienaufstellung Heidelberg mit Systemaufstellung und Familienstellen inkl. Familienaufstellungen Heidelberg plus systemische Beratungsaufstellung

Familienaufstellung Workshop für Teilnehmer aus dem Raum Heidelberg

Familienaufstellung Heidelberg mit Systemaufstellung und Familienstellen inkl. Familienaufstellungen Heidelberg plus systemische Beratungsaufstellung

Differenzierung & Nutzen unserer Familienaufstellung auf einen Blick:

  • Sichtbarmachen und klären:

    Konflikte mit Eltern und Partner, Selbstaufopferung, Alkoholismus, Angst vor Nähe, Angst vor Beziehungen, Krankheitssymptome etc. können die Folge von Verstrickungen im Familiensystem sein, von denen die Betroffenen gar keine Ahnung haben.
  • Verstehen und lösen:

    Die Systemische Familienaufstellung ist ein verblüffend einfaches und faszinierendes Hilfsmittel, um diesen Themen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen.
  • Familienaufstellungen ermöglichen Veränderungen:

    Entwicklung neuer Lebensperspektiven, mehr Zufriedenheit und Lebensfreude, Klärung der eigenen Rolle im System von Familie und Beruf, körperliche und seelische Gesundheit, sowie erfüllende Beziehungen werden tief greifend unterstützt.
  • Eine professionelle Aufstellungsleitung

    bietet Ihnen sensible und wertschätzende Begleitung in einem geschützten Rahmen. Es besteht Schweigepflicht!
  • Wie funktioniert eine Familienaufstellung:

    » alle Details zum Ablauf einer Familienaufstellung
  • Zur Preisübersicht:

    » Infos zu Ihrer Investition bitte hier klicken!
  • Zur Terminübersicht:

    » Zur Terminübersicht bitte hier klicken!
  • Veranstaltung im Nexus Seminarzentrum:

    NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg,
    Brandenburgerstraße 30,
    69493 Hirschberg.
  • Ihre Anfahrt zum Tagesworkshop Familienaufstellung:

    » Klicken Sie hier für Ihre Reiseroute nach Hirschberg
  • Für Ihren direkten

    » Kontakt zu uns bitte hier klicken!

 

Mehr Details zum Tagesworkshop Familienaufstellung

für Teilnehmer aus dem Raum Heidelberg:

Aufstellungen eröffnen uns einen vollkommen neuen Blick auf unser eigenes System. Sie schaffen neue Perspektiven.

  • Wollen Sie endlich Ihre Rolle klären und kraftvoll leben?
  • Stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung und suchen dringend Antworten?
  • Sie befinden sich in dauerhaften familiären Schwierigkeiten?
  • Ihre Beziehungen wollen trotz aller Liebe nicht gelingen?
  • Sie leben alleine, wünschen sich aber eine Partnerschaft?
  • Sie leiden an immer wiederkehrenden Problemen oder hartnäckigen Symptomen?
  • Sie benötigen in einer persönlichen Situation mehr Klarheit?
  • Sie wollen Ihren richtigen Platz einnehmen und familiäre Verstrickungen auflösen?
  • Sie wollen die Hintergründe immer wiederkehrender Konflikte verstehen und verändern?
  • Sie wollen Eigenständigkeit und Autonomie gewinnen?

Hier kann eine Familienaufstellung Klarheit bringen und hilfreich sein.

Manchmal gibt es Schwierigkeiten innerhalb der Familie oder der Beziehung.

Trotz intensiver Bemühungen zeigt sich scheinbar keine Lösung:

  • bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust
  • bei einer überraschenden Trennung vom Partner
  • wenn trotz harter Arbeit der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt
  • bei Konflikten mit Kindern, Geschwistern, Eltern, Ex-Partnern
  • wenn permanente Differenzen mit Geschäftspartnern und Kollegen auftreten
  • bei unverhofft auftretenden Krankheitssymptomen und chronischen Erkrankungen
  • bei ständig wiederkehrenden Situationen, denen Sie sich nicht gewachsen fühlt
  • Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und dringend Antworten suchen
  • Sie alleine leben, sich aber eine Partnerschaft wünschen

Das erste und auch wichtigste Bezugssystem ist unsere Ursprungsfamilie. Beeinträchtigende Auswirkungen auf alle Familienmitglieder haben zum Beispiel

  • Selbstaufopferung
  • Angst vor Nähe
  • Alkoholismus
  • Angst vor Beziehungen
  • ein belastetes Verhältnis zu den Eltern
  • schwerwiegende schicksalhafte Ereignisse
  • verschwiegene Geschwister
  • ausgeschlossene Familienmitglieder
  • ungeklärte, vergangene Partnerschaften
  • totgeborene und abgetriebene Kinder

Solche Dynamiken sind uns oft nur zum Teil bewusst. Die Vorkommnisse und Konditionierungen aus unserer Ursprungsfamilie wirken immer prägend auf unser gesamtes Leben. Mit unserer Geburt sind wir Teil

  • unserer Familien
  • unserer Ahnenreihen
  • und vielen weiteren Beziehungssystemen

» zum Seitenanfang

Wie funktioniert eine Familienaufstellung?

In einer Aufstellung wird eine Problemstellung durch sog. Protagonisten (Stellvertreter) repräsentiert. Die betroffene Person stellt mit den Protagonisten ihr inneres Bild auf. Jeder ausgewählte Stellvertreter verleiht allen Elementen seine Stimme, seine Körperempfindungen und seine Gefühlswahrnehmung.

Die Aufstellungsleitung befragt dann alle Stellvertreter nach deren Zuständen.

So werden die sich zeigenden Dynamiken zum Ausdruck gebracht. Die Wahrnehmungen auf körperlicher Ebene und der Gefühlsebene werden in Beziehung zu dem eigenen System aufgestellt.

Zum Beispiel

  • die Herkunftsfamilie
  • die Gegenwartsfamilie
  • einschränkende Verhaltensmuster
  • die Partnerschaft
  • Geschwister
  • Parallelen aus der Familiengeschichte
  • Bestandteile des sozialen oder räumlichen Umfelds
  • Berufssituationen
  • Geschäftspartner
  • Krankheiten
  • deren Symptome

anmeldeformular

Name*
Vorname*
E-Mail-Adresse*
Strasse*
PLZ*
Ort*
Telefon*
Seminar
Personen
Ihre Mitteilungen
und Fragen:
   
*Pflichtfelder
» Anmelde- und Teilnamebedingungen

Der Rahmen einer Familienaufstellung

für Teilnehmer aus dem Raum Heidelberg:

Es können die unterschiedlichsten Anliegen aufgestellt werden und noch viele weitere mögliche Elemente. Offene Lebensfragen, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Probleme, Entscheidungsschwierigkeiten, emotionale oder andere aktuelle oder chronische Konflikte.

Jede Aufstellung findet immer in einem für Sie geschützten Rahmen statt. In intensiven Gruppenprozessen werden neue Perspektiven und Lösungen möglich.

Alle Teilnehmer profitieren von jeder Aufstellung. Ob als Stellvertreter (Protagonist) oder auch aus der Beobachterperspektive. Das aktive Aufstellungsfeld wirkt auf alle.

Der wertschätzende, respektvolle und sensible Umgang aller Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung. Alle Geschehnisse bleiben unkommentiert und frei von Bewertung. Es besteht Schweigepflicht!

Wenn Sie eine persönliche Nachbetreuung wünschen, biete ich Ihnen gerne weitere Termine an.

Eine Familienaufstellungen kann auch in » Einzelarbeit und als
» Intensiv-Selbsterfahrungswochenende durchgeführt werden.

Ort Tagesworkshop Familienaufstellung

für Teilnehmer aus dem Raum Heidelberg:

NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Straße 30
69493 Hirschberg

Ihre Investition für eine Familienaufstellung im Tagesworkshop

für Teilnehmer aus dem Raum Heidelberg:

» Infos zu Preisen bitte hier klicken!

» Zur Terminübersicht bitte hier klicken!

So finden Sie unser Seminarzentrum in Hirschberg, in der Nähe von Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen:

Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Wiesbaden, Hannover, Mainz, Koblenz, Trier, Darmstadt, Heilbronn, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).

In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.

In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.

» zum Seitenanfang

 

Sie möchten nie wieder etwas verpassen und automatisch über die neusten Veranstaltungen und Termine informiert werden?

Dann können jetzt einfach hier » unseren Newsletter abonnieren

 

» zum Seitenanfang

» zur Nexus-Sitemap

» zur Nexus-Startseite















































































































Familienaufstellung

Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung, Teamaufstellung und Skulptur (Familientherapie) überschneiden sich thematisch.

Die Familienaufstellung ist eine Methode der Systemischen Psychotherapie. Dabei werden tiefe Prägungen aus der Kindheit bewusst gemacht und neu geordnet. Ursprung der Methode ist die Familienskulptur aus der Familientherapie von Virginia Satir. Aus der Familienaufstellung entwickelten sich die Organisationsaufstellung und Strukturaufstellung als weitere Formen der Systemaufstellung.

Ablauf

Familienaufstellung findet meist in einer Gruppen von zehn bis zwanzig Personen statt. Einer, der etwas über sich erfahren möchte, meldet sich als Aufsteller. Der Therapeut befragt den Aufsteller zu seinem Problem und zu seiner aktuellen und kindheitlichen Lebenssituation.

Dabei wird geklärt, welche Personen heute und damals in Bezug auf das geschilderte Problem eine wesentliche Rolle spielen. Für diese Personen wählt der Aufsteller aus den Anwesenden je einen Stellvertreter. Er verteilt die Stellvertreter intuitiv im Raum, so, dass sie in der "richtigen Beziehung" zueinander stehen. Zwischen den Stellvertretern entsteht nun eine Beziehung, die oft in verblüffender Weise spiegelbildlich zu den Beziehungen der realen Personen aus dem Leben des Aufstellers sind, und in denen die Aufsteller ähnliche Gefühle und Gedanken entwickeln, wie sie die von ihnen repräsentierten Personen aus dem Problem-Umfeld haben oder haben könnten. Warum das so ist, ist bisher wissenschaftlich nicht geklärt. Man bezeichnet das Phänomen als "Stellvertreterwahrnehmung".

Die Angehörigen des Klienten werden im so strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam „psychisch“ Anwesende. Dabei werden "Verstrickungen" deutlich, Aufgaben, die dem Klienten aufgebürdet wurden (Fachbegriff: Delegation), die er unbewusst übernommen hat und die sein Leben prägen, ohne dass es ihm bewusst ist oder er etwas dagegen tun könnte. Solche Muster können in der Aufstellungsarbeit bewusst gemacht und verändert werden. Dabei werden Techniken des Refraiming angewandt und die ursprüngliche Verstrickung und hinderliche Glaubenssätze gelöst. Es werden neue, kräftigende Glaubenssätze ausprobiert, die die persönliche Entwicklung fördern.

Oft ist es so, dass der Aufsteller die Lösungen bereits zu kennen scheint. Er weiß dann ganz genau, was für ihn "richtig" ist. Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe gibt es auch die Möglichkeit, mit Gegenständen, Puppen oder Symbolen für die einzelnen Familienmitglieder ein solches soziales Gefüge aufzustellen, und dabei ähnliche Erfahrungen zu machen.

Ursprünge und ähnliche Verfahren

Die historischen „Vorläufer“ ähnlicher Aufstellungsformen sind:

* Die „Familienskulptur“, auch „Familienrekonstruktion“, entwickelt von Virginia Satir (1916-1988) (Palo-Alto-Gruppe). Dieses Verfahren betonte die Bedeutung der räumlichen Anordnung bei der Prozessarbeit bzw. um die Bedeutung der Position von Familienmitgliedern kenntlich zu machen und führte das Auswählen von „Stellvertretern“ unter dem Begriff „Familienskulptur“ im Jahr 1969 in die Fachwelt ein. Diese Technik ermöglicht den Klienten, Familienbeziehungen nonverbal darzustellen und zu erkennen. Widersprüche oder Abweichungen zwischen dem, was körperlich gezeigt und dem, was gesagt wird, können reflektiert werden. Da hinderliche Pflichtgefühle vergessen werden, kann so ein recht wirklichkeitsgetreues Abbild der Gefühlsbeziehungen innerhalb der Familie entstehen. Anhand der dargestellten Konstellation kann sich der Therapeut ein Bild von dem sozialen Gefüge machen, in dem der Klient lebt und von dem er beeinflusst wird. Gleichzeitig ist es dem Klienten möglich, innerhalb dieses nun auch in äußerlich sichtbarer Weise dargestellten Beziehungsgeflechtes gleich eine Reaktion auf sein Verhalten zu erfahren, die anschließend auf der verbalen und emotionalen Ebene befragt werden kann.

* Die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit hat in den letzten 20 Jahren aus diesen verschiedensten Richtungen Impulse bezogen. Auch die Erweiterung zum „Aufstellen“ von Organisationen durch Gunthard Weber und Klaus Grochowiak und weitere Abwandlungen wie Teamaufstellung und Systemaufstellung stellen weitere Entwicklungen dar.

* Bert Hellinger sorgte für eine weite Verbreitung der Familienaufstellung im europäischen Raum. Seine Methoden sind aber in der Fachwelt umstritten.

 

Organisationsaufstellung

Organisationsaufstellung ist eine Form der sogenannten Systemaufstellung und Weiterentwicklung der durch Bert Hellinger bekannt gewordenen Familienaufstellung. Die systemische Arbeit wird erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf das Feld eines Unternehmens, auf eine Organisation, auf Teams, Abteilungen und Märkte verlagert und ist bisher noch nicht weit verbreitet. Ein System besteht aus Elementen, die zueinander in Beziehungen stehen. Eine Organisation oder eine Abteilung lässt sich als „Makrosystem“ betrachten, das aus einzelnen Mitarbeitern besteht, die zueinander in Bezug stehen. Hinter diesen stehen aber auch jeweils die eigenen Familiensysteme (also „Mikrosysteme“), gekennzeichnet durch eine je eigene Dynamik und ggfs. „Blockaden“, die in die Arbeit der Organisation möglicherweise beeinflussend hineinwirken können. Mitarbeiter mit ihrer Loyalität und ihrem Zugehörigkeitsgefühl werden mittlerweile als Schnittstelle zwischen dem Erfolg und Misserfolg angesehen. Unter Belastung zeigt es sich, ob diese Ressource bindet oder ob die tragenden Pfeiler einer Struktur zusammenbrechen. Der Erfolg eines Unternehmens, einer Abteilung oder eines Teams ist von der „Aufstellung“ einzelner Mitarbeiter und von einem gekonnten Beziehungsmanagement abhängig. Auch können Organisationsaufstellungen im Kontext des Wissensmanagements angewendet werden, um implizites Wissen explizit zu machen.

Ablauf

Ein klares Anliegen und eine klare Zielvorgabe sind seitens der Firmenleitung erforderlich, damit mögliche Unstimmigkeiten, fehlende Ressourcen usw. erkannt werden können. Komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen werden mit Hilfe von Stellvertretern – aus dem Unternehmen – in räumlicher Anordnung aufgestellt. Das zwischenmenschliche System wird symbolisch verdichtet im momentane Ist- Zustand abgebildet. Anschließend wird mit verschiedenen Verfahren ein Lösungsbild erarbeitet. Die Reaktionen der Stellvertreter geben Hinweise auf Unstimmigkeiten und Imbalancen im System. Daraus werden die einzelnen Lösungsschritte gemeinsam entwickelt. Blockierte Kommunikationskanäle können geöffnet, verschüttete Ressourcen freigelegt und neue Sichtweisen für festgefahrene Situationen gebildet werden. Die praktische Arbeit weicht nicht von der bekannten Vorgehensweise der Familienaufstellung ab.

 

Systemaufstellung

Eine Systemaufstellung ist eine Übung innerhalb einer in Seminarform angebotenen Veranstaltung und der Oberbegriff für verschiedene Aufstellungsformate, von denen die Familienaufstellung die bekannteste ist. Allen Aufstellungsformaten gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als sogenannte Stellvertreter eine Benennung – (im Sinne von „Vertreter für …“) – erhalten, im Raum positioniert werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden. Ein Kernpunkt des methodischen Vorgehens bei der Durchführung von Systemaufstellungen ist es, insbesondere solche Systemdynamiken durch die Aufstellungsmethode zu betrachten, die durch logisch-rationale Erwägungen i.a. weniger effektiv erfahrbar gemacht werden können. Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen zum Management und Selbstmanagement innerhalb sozialer Systeme (z. B. bei Fragen aus dem beruflichen Kontext) wie z. B. bei Organisationsaufstellungen oder Strukturaufstellungen sein. Bei Drehbuchaufstellungen wird z. B. die Publikumswirksamkeit oder auch Stimmigkeit literarischer Werke durch den jeweiligen Autor erörtert bzw. hinterfragt. Bei allen Systemaufstellungen wird davon ausgegangen, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen bzw. Dynamiken des realen Systems nahe kommen und so eine Hilfe für Entscheider darstellen.

Aufstellungsformate

* Familienaufstellung

o Aufstellung des sog. Herkunftssystems

o Aufstellung des sog. Gegenwartssystems

* Organisationsaufstellungen, z. B.

o Teamaufstellung

o juristische Aufstellung

o politische Aufstellungen

o Managementaufstellung

o Projektaufstellung

* Strukturaufstellungen, z. B.

o Problemaufstellung

o Zielannäherungsaufstellung

o Entscheidungsaufstellung, z. B. Tetralemmaaufstellung (Tetra = 4; bekannter: Dilemma)

o Aufstellung innerer Dispositionen, z. B. Aufstellung des inneren Teams, Ich-und-Selbstaufstellung

o Glaubenssatzaufstellung, Glaubenspolaritätenaufstellung

o Aufstellungen mit speziellen Themenschwerpunkten wie:

Umgang mit bzw. Beziehung zum Geld, Erfolg oder Zeitmanagement

o Aufstellung mit bzw. nach sprachlicher Oberflächenanalyse

* experimentelle und Archetypaufstellungen, z. B. o Drehbuchaufstellungen (für Autoren)

o Aufstellungen von Mythen und Märchen

o Naturaufstellungen

Ablauf

Rahmenbedingungen

Systemaufstellungen werden üblicherweise in Seminarform als Gruppenveranstaltung mit mindestens acht Teilnehmern angeboten, da zur Durchführung einer Aufstellung im Allgemeinen mehrere Personen als sogenannte Vertreter benötigt werden.

Vorbesprechung und Formatwahl

Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, vom Seminarleiter (im Beisein der anderen Teilnehmer) zum Anliegen interviewt. Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System (Organisation, Personengruppe, Ziele, Problematiken etc.) und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen, damit der Seminarleiter aus den Schilderungen die Anzahl und Auswahl der für die Systemaufstellung erforderlichen Vertreterbezeichnungen festlegen kann. Nach dem Eingangsinterview wählt der Seminarleiter ein Format für die Aufstellung. Das Format kann im Allgemeinen eine Organisationsaufstellung oder Familienaufstellung und im Speziellen eine der Strukturaufstellungsformate sein. Das Ensemble bzw. die Auswahl der Vertreterbenennungen einer Aufstellung und bei Strukturaufstellungen ggf. auch Standards in der Vorgehensweise wird als Aufstellungsformat bezeichnet. Die Formatwahl und Durchführung einer Aufstellung sei (zur besseren Veranschaulichung) am Beispiel einer Organisationsaufstellung verdeutlicht. Angenommen ein Unternehmen habe eine schwierige Kundenbeziehung zu einem bestimmten einzelnen Kunden, ohne dass die Ursache dafür – abgesehen von sich immer wiederholenden, offenbar grundlosen Reklamationen oder Beanstandungen – ersichtlich oder rational erklärbar wäre. Im Eingangsinterview wird vom Seminarleiter geklärt, welche Personen, Abteilungen, Produkte oder Dienstleistungen in Beziehung zu diesem Kunden bzw. Klärungsanliegen stehen. Für jedes Element dieses Systems (z. B. Kunde, Vertriebsbeauftragter, Produkt, Produktionsleiter, Unternehmensleitung) wird ein Vertreter aus den anwesenden Teilnehmern gewählt.

Aufstellen

Der Klient wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus. Jeder Teilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen, vertritt (daher der Name Vertreter) einen der oben aufgeführten Systemteilnehmer. Der Teilnehmer, der das Klärungsanliegen hat, stellt die gewählten Vertreter wortlos d. h. ohne Kommentierung und gesammelt (d. h. aufmerksam bzw. achtsam) im Raum auf. Die Freiheitsgrade für die Positionierung sind dabei Ort und die Blickrichtung.

Befragung und Interventionen

Die gewählten Vertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System (in dem sie nun eine Vertreterrolle innehaben) haben, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt. Wahrnehmungen können dabei sein:

* Veränderungen im Körperempfinden (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …)

* Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen Vertretern im System

* plötzliche Impulse, die Position im System räumlich verändern zu wollen

* unerwartete Gedankengänge und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System

* Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last bzw. Bürde …

Jedoch wird an die Vertreter keine Erwartung herangetragen, in irgendeiner Weise eine Ergebnis oder eine Leistung zu erbringen oder zwangsläufig eine Wahrnehmungsveränderung zu verspüren und so kommt es durchaus auch vor, dass einzelne Vertreter eine Rolle erhalten haben, die eine sogenannte schwache Dynamik aufweist, bei der der Vertreter kaum eine oder gar keine Wahrnehmungsveränderung erfährt – während andere Vertreter der gleichen Aufstellung überaus deutliche Wahrnehmungsveränderungen verspüren können. Der Seminarleiter kann zur Erarbeitung eines sog. Lösungsbildes die Position der Vertreter im Zuge einer Prozessarbeit auch verändern (die Vertreter umstellen) und Sätze vorgeben und dabei die Wirkung dieser Interventionen auf das aufgestellte System erkunden.

Ein Lösungsbild ist, nach erfolgter Prozessarbeit, z. B. dann gefunden, wenn jeder der Systemteilnehmer frei von systembelastenden Symptomen ist, einen kraftvollen Platz im System gefunden hat und die Systemteilnehmer in sinnvoller d. h. konstruktiver Weise miteinander kommunizieren bzw. wechselwirken. Zum Ende der Aufstellung werden die Vertreter vom Aufstellungsleiter explizit (d. h. expressis verbis) aufgefordert sich zu „entrollen“ d. h. sich von ihren Vertreterrollen zu lösen, aus dem Feld der Aufstellung herauszutreten und sich wieder mit ihrer eigenständigen und individuellen Persönlichkeit zu identifizieren. (siehe auch: Vergleichbarkeiten)

Beobachtungen und Interpretation

Diese Effekte (in Form von Wahrnehmungsveränderungen), die in Aufstellungen auftreten, werden mit dem Begriff der repräsentierenden Wahrnehmung bezeichnet. Bei den Systemaufstellungen ist zu beobachten, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen des realen Systems nahe kommen und so intuitiv oft stimmige (und damit aufschlussreiche) Aussagen über Dynamiken des realen Systems machen können und auf diese Weise eine Hilfe für den Klienten als Entscheider und Teilnehmer im realen System darstellen. Für die aufgestellten Vertreter ist es im Allgemeinen gut erkennbar, dass bzw. wenn die Wahrnehmungen nicht ihnen selbst sondern dem System und der Rolle zuzuordnen sind, insbesondere wenn die Wahrnehmungen sich auf ein Element des Systems richten und/oder sie nicht zu dem eigenen üblichen Erfahrungsspektrum der Vertreter gehören.

Andererseits kommt es gelegentlich auch vor, dass Vertreter für eine Aufstellung eine ähnliche Vertreterrolle erhalten wie sie sie auch in ihrer eigenen Lebenssituation häufig innehaben und damit aus ihrer eigenen Lebenssituation Erfahrungen oder Muster einbringen. Damit kann eine unerwünschte Überlagerung der Wahrnehmungen in der Aufstellung entstehen. Erfahrene Aufstellungsleiter werden den Vertreter in diesem Falle – der von Außenstehenden i.a. nicht leicht erkannt werden kann – austauschen. Eine gegensinnige Wahl, also die Wahl von für die Rolle untypischen Vertretern (z. B. bedächtige Personen als Vertreter für eher spontan wirkende Personen o. Ä.), kann aus diesem Aspekt heraus sinnvoll sein. Aber auch der Fall, dass ein Vertreter aus seiner Rolle heraus einem anderen Vertreter im System eine dieser Rolle nicht angemessenen Bedeutung beimisst (bzw. diese wahrnimmt), kommt vor und kann als ein sich in der Aufstellung manifestierendes und zum System gehöriges Übertragungsphänomen interpretiert, bearbeitet und mit einer geeigneten Prozessarbeit aufgelöst werden. Aufgabe des Seminarleiters ist es, mit diesen Aussagen der Vertreter zu arbeiten und für den bzw. mit dem Seminarteilnehmer eine Lösungsmöglichkeit zu erarbeiten. Auch wer die Interpretation, dass Aufstellungen die unbewusste Ebene aufdecken können, nicht teilt, müsste anerkennen können, dass Aufstellungen ein Hilfsmittel sein können, Fremd- und Selbstbild von Personen bzw. Innenansicht und Außenansicht von Organisationen abzugleichen und als Entscheidungshilfen für das Selbstmanagement und für das Management von Systemen (auf die der Aufstellende Einfluss und Entscheidungsbefugnis hat) heranzuziehen – selbst dann, wenn das sich in der Aufstellung zeigende Szenario nur als Inspirationsquelle gewertet würde.

Anwendungsspektrum

* Therapie

Die Wurzeln der Aufstellungsarbeit liegen im therapeutischen, insbesondere psychotherapeutischen, Umfeld (siehe auch: Vorläufer und Einflüsse). Sie hat dort auch heute noch (2006) ihren Hauptanwendungsbereich. Begriffsklärung: Unter Therapie wird in diesem Artikel eine Arbeit im Rahmen psychotherapeutischer Interventionen bei Vorliegen einer Symptomatik von krankheitsstelligem und behandlungsbedürftigem Rang verstanden. Aufstellungsformate: Familienaufstellungen.

* Sozialarbeit und Pädagogik

Aufstellungsarbeit wird auch für Gruppen und Berufstätige in sozialen und pädagogischen Berufen angeboten und praktiziert. Aufstellungsformate: Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen, Supervisionsaufstellungen.

* Selbstmanagement

Aufstellungen werden in diesem Anwendungsbereich herangezogen, um die Wahrnehmung, Selbstmotivation und das Selbstmanagement zu fördern. Anwendungsbeispiel: Entscheidungen zum Berufsweg oder zur Selbstständigkeit; Aufstellungsformate: Familienaufstellungen, Strukturaufstellungen.

* Management Organisationsaufstellungen oder Managementaufstellungen werden als Hilfsmittel genommen um Managemententscheidungen zu hinterfragen oder vorzubereiten.

Aufstellungsformate: Teamaufstellung, teaminterne Strukturaufstellung, Managementaufstellung, Marketingaufstellung, Drehbuchaufstellungen.

* spirituelle Entwicklung Unter spiritueller Entwicklung wird im Rahmen dieses Artikels die Entwicklung zu einer Persönlichkeit mit überdurchschnittlicher persönlicher, emotionaler (siehe auch: EQ) und geistiger Reife verstanden. Aufstellungsformate zur Förderung der (sog.) spirituellen Entwicklung sind z. B. Archetypaufstellungen oder (systemische) Strukturaufstellungen mit Vertreterbezeichnungen, die der antiken Mythologie oder den spirituellen Traditionen östlicher und auch westlicher Weltreligionen entlehnt sind.

Abgrenzung zu Rollenspielen

Es handelt sich bei einer Systemaufstellung keineswegs um ein Rollenspiel, da die aufgestellten Vertreter keinerlei Vorgaben (außer der Benennung sowie Position und Blickrichtung im Raum) erhalten und das reale System auch nicht kennen bzw. nicht kennen sollten, um die Vertreterrolle möglichst unbefangen ausfüllen zu können. Es handelt sich auch nicht – wie im Rollenspiel – um eine Trainingsmaßnahme für die Vertreter. Die Vertreter erhalten auch nicht die Aufgabe, sich Sprechrollen auszudenken. Einzige Aufgabe der Vertreter ist es, ihre Wahrnehmungen zu schildern und so dem Teilnehmer, der um Klärung nachsucht, Anregungen und Impulse zu geben. Eine praktische Erprobung mit entsprechend ausgebildeten Aufstellern ist Interessenten an Systemaufstellungen anzuraten, da die Effekte der repräsentierenden Wahrnehmung und die Beobachtung der Stimmigkeit der Aussagen der Vertreter im Vergleich zum realen System theoretisch nicht bzw. kaum nachvollziehbar vermittelt werden können. In jedem Falle bedarf es einer experimentellen, unmittelbaren und eigenen Erfahrung, um die Effekte der repräsentierenden Wahrnehmung einschätzen zu können, da die Wahrnehmungsveränderungen theoretisch zwar benannt werden können, damit aber noch nicht nachvollziehbar sein dürften.

Spektrum der Seminarangebote

Aufstellungsseminare haben üblicherweise eine Dauer von 1 bis 4 Tagen. Einige Anbieter bieten sogenannte Schnupperabende mit einer Dauer von 3 Stunden an, für die keine Voranmeldung erforderlich ist, aber auch keine Aufstellung zu einem eigenen Anliegen erwartet werden kann. Die Teilnehmer können sich als Vertreter zur Verfügung stellen oder erhalten eine eigene Aufstellung, wenn der Zeitrahmen dazu noch ausreicht. Weiterbildungen zum Systemaufsteller beinhalten eine Reihe von Seminarmodulen, die i.A. über einen Zeitraum von 1 bis 4 Jahren verteilt sind. Das Erlernen der Technik der Moderation einer Aufstellung ist in der Komplexität mit dem Erlernen einer Sprache vergleichbar. Jeder Aufsteller hat seinen eigenen Stil eine Aufstellung zu moderieren, einen eigenen Ausbildungshintergrund und Arbeitsschwerpunkt. Auch beim selben Aufsteller findet man im Allgemeinen dennoch keine zwei Aufstellungen (abgesehen von strukturellen Vergleichbarkeiten), die inhaltlich gleich ablaufen bzw. abgelaufen sind. Die Bezeichnung Aufstellungsleitung hat sich für die Rolle der Person, die die Prozessarbeit während der Aufstellung macht, etabliert – ungeachtet des Umstandes, dass der Leiter einer Aufstellung nicht festlegen kann, in welcher Weise sich die aufgestellten Vertreter äußern oder wie sie wahrnehmen.

Obwohl der Aufstellungsleiter einzelne Interventionen einleiten kann, kann er dennoch nicht bestimmen, welche Entwicklung eine Aufstellung nimmt, und ist damit gehalten, mit der Aufstellung als System auch zu kooperieren. Der Begriff Aufstellungsmoderator wäre unter diesem Aspekt angebrachter. Bei den systemischen Strukturaufstellungen spricht man daher auch vom Gastgeber der Aufstellung. Der Umstand, dass der Leiter/Moderator mit dem Aufstellungsbild kooperiert, wird unter Aufstellern als Mit dem Feld gehen genannt und soll verdeutlichen, dass der Leiter dem System keine Dynamik (bzw. Wahrnehmung) aufzwingen kann – sondern die Systemdynamiken beachten muss, wenn er eine Lösungsmöglichkeit erarbeitet. Bei Aufstellungen, die mit ungeübten Vertretern durchgeführt werden, ist es üblich, dass sich die Vertreter jeweils erst dann äußern, wenn sie vom Aufstellungsleiter befragt werden. Dennoch kann der Leiter bei einzelnen Aufstellungen (z. B. Strukturaufstellungen) einen einzelnen Vertreter benennen, der sich nach eigenem Dafürhalten innerhalb des Feldes frei bewegen und agieren kann. Dieser Vertreter wird dann auch als freies Element bezeichnet. Aufstellungsvarianten, bei denen sich alle Vertreter frei bewegen können, werden auch mit dem Begriff bzw. der Metapher Bewegungen der Seele bezeichnet und insbesondere erst bei Aufstellungen mit erfahreneren Vertretern durchgeführt.

Vorläufer und Einflüsse

Vorläufer:

* Psychodrama, Jakob Moreno (1889–1974); österreichischer Arzt, wählte Stellvertreter für die betreffenden Personen eines zu betrachtenden Konflikts;

* Familienskulptur von Virginia Satir (wird auch als Familienrekonstruktion angeboten), Virginia Satir (1916–1988); betonte die Bedeutung der räumlichen Anordnung bei der Prozessarbeit bzw. für die Bedeutung der Position von Familien- bzw. Organisationsmitgliedern.

* Ordnungen und Bindungen: Ivan Boszormenyi-Nagy, Geraldine M. Spark, USA 1973 [6]

* Familienbrett: Kurt Ludewig, Thea Schönfelder, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wählten Holzfiguren zur szenischen Darstellung;

* Aufstellung: Ruth McClendon und Leslie B. Kadis (Les Cadis) vom Carmel Institute for Family Business [7], Kalifornien, USA; Bert Hellinger lernte bei ihnen Anfang der 1980er Jahre die Effekte einer Familienaufstellung kennen und baute diese Methode weiter aus.[8]

* Familienstellen: Bert Hellinger

Einflüsse:

* NLP und Hypnotherapie nach Milton H. Erickson (1901–1980); prägend für den Sprachgebrauch in Aufstellungen;

* Lösungsfokussierte Therapie (en: Solution focused Therapie, SFT), Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, Schule von Milwaukee; Lösungsfokussiertheit anstatt Problemorientiertheit;

weitere Entwicklungen:

* Organisationsaufstellungen Gunthard Weber und B. Gross, (1998) und Klaus Grochowiak, 2001, übertrugen die Vorgehensweise der Familienaufstellung auf Arbeitsteams und Organisationen und prägten damit die Klasse der Organisationsaufstellungen

* systemische Strukturaufstellungen; Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer erweiterten in den 90er Jahren die Aufstellungsarbeit indem sie als Benennung für Vertreter jedweden Begriff, mit dem unsere Wahrnehmung und Bewusstsein in Beziehung steht verwenden, aufstellen und für die Prozessarbeit eine spezielle Grammatik (Vorgehensweise und Konzept) entwarfen und diese Aufstellungsarbeit systemische Strukturaufstellungen nannten.

* Archetypaufstellungen; z. B.: Dr. Dimitris Stavropoulos, Griechenland, stellte auf dem internationalen Kongress für Systemaufstellungen in Köln 2005, Aufstellungen antiker Mythen und Märchen sowie den Effekt von Gruppenresonanzen im Rahmen der Aufstellungsarbeit vor.

Details zu Aufstellungsformaten

Familienaufstellung:

* Als Herkunftssystem werden aufgestellt: KlientIn, Geschwister und ggf. Halbgeschwister, Eltern und ggf. deren Geschwister, Großeltern …

* Als Gegenwartssystem werden aufgestellt: KlientIn, (Ehe)Partner und deren Kinder Bei Organisationsaufstellungen können einzelne aufgestellte Personen (anders als bei der Familienaufstellung üblich) auch als Vertreter für ganze Personengruppen oder Abteilungen (auch Kundengruppen) eines Unternehmens oder Organisation aufgestellt werden und diese in dem aufgestellten System repräsentieren.

Teamaufstellungen können auch mit dem anwesenden (Original-)Team stattfinden. Man arbeitet hier also nicht mit Stellvertretern wie bei anderen Systemaufstellungen, zum Beispiel Familien- oder Organisationsaufstellungen. Jeder steht für sich selbst, mit seiner eigenen Biographie, seinen persönlichen Eigenschaften und gegenwärtigen Gefühlen. Trotz einiger Besonderheiten gibt es eine unverkennbare Verwandtschaft zu Systemaufstellungen mit Stellvertretern: Gleichermaßen bilden sich soziale Beziehungen physisch, das heißt räumlich-körperlich, ab. Es gelten die gleichen systemischen Ordnungsprinzipien (Bindung, Rangordnung, Ausgleich von Geben und Nehmen).

Bei Strukturaufstellungen werden auch Vertreter für abstrakte Begriff wie „Die Ressourcen“, „Das Ziel“ oder „Das Hindernis“ aufgestellt und können so zur Systemdynamik einen Aspekt oder Beitrag leisten. Experimentelle Aufstellungen: Neben diesen gebräuchlichsten Aufstellungsformen und -formaten wurden in den letzten Jahren weitere Aufstellungsformate – zunächst in experimentellem Rahmen (unter Fachkollegen) – entwickelt und auf Fachkongressen vorgestellt. Anmerkung: Eine Drehbuchaufstellung sollte nicht mit einer Drehbuchinszenierung verwechselt werden, da die Darsteller einer Inszenierung vorgegebene Texte sprechen während die Vertreter einer Drehbuchaufstellung innerhalb der Aufstellung nach Ihrer Wahrnehmung befragt werden und als Vertreter einer Aufstellung generell Personen ausgewählt werden sollten, die möglichst unbefangen in Bezug auf das reale System sein sollten. Am Beispiel der Drehbuchaufstellung bedeutet dies, dass die ausgewählten Vertreter möglichst wenig Vorabinformationen über das Drehbuch haben sollten.

 

Heidelberg [ˈhaɪdəlbɛʁk] ist eine Großstadt im Südwesten Deutschlands, unweit der Mündung des Neckars in den Rhein.

Die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt ist bekannt für ihre Schlossruine oberhalb von Fluss und Altstadt sowie die Ruprecht-Karls-Universität, die älteste Hochschule auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Sie zieht Wissenschaftler und Touristen aus aller Welt an.

Mit über 140.000 Einwohnern, bei denen die in Heidelberg stationierten US-amerikanischen Soldaten und ihre Familienangehörigen nicht mitberücksichtigt sind, ist Heidelberg die fünftgrößte Stadt Baden-Württembergs.

Sie ist Stadtkreis und zugleich Sitz des umliegenden Rhein-Neckar-Kreises. Das dicht besiedelte Gebiet, in dem Heidelberg gemeinsam mit Mannheim und Ludwigshafen liegt, wird als Metropolregion Rhein-Neckar bezeichnet.

Verwaltungsstrukturen, Region

Heidelberg ist Sitz des Landratsamtes des Rhein-Neckar-Kreises. Die Stadt selbst ist kreisfrei innerhalb des Regierungsbezirks Karlsruhe. Heidelberg gehört zum Verdichtungsraum Rhein-Neckar, der neben Teilen von Süd-Hessen und der Vorderpfalz in Rheinland-Pfalz in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst. Er bildet mit einer großen Anzahl von weiteren Kommunen den als Rhein-Neckar-Dreieck bekannten Wirtschaftsraum.

2005 wurde das Rhein-Neckar-Dreieck europäische Metropolregion. Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Heidelberg neben Mannheim ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Heidelberg übernimmt für die umliegenden Gemeinden Dossenheim, Schriesheim, Wilhelmsfeld, Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Schönau, Neckargemünd, Wiesenbach, Bammental, Gaiberg, Leimen, Nußloch, Sandhausen und Eppelheim auch die Funktion eines Mittelbereichs im Rahmen der Verwaltungsstrukturen des Landes.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen direkt an die Stadt Heidelberg, beginnend im Westen im Uhrzeigersinn: Edingen-Neckarhausen, Dossenheim, Schriesheim, Wilhelmsfeld, Schönau, Neckargemünd, Bammental, Gaiberg, Leimen, Sandhausen, Oftersheim, (alle Rhein-Neckar-Kreis).

Geschichte

→ Hauptartikel: Geschichte Heidelbergs

Die Stadt Heidelberg wurde im 12. Jahrhundert gegründet; ihre Geschichte reicht aber bis in keltische und römische Zeiten zurück. Vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1720 war Heidelberg Residenz der Pfalzgrafen bei Rhein und Hauptstadt der Kurpfalz. Vorgeschichte [Bearbeiten] Replik des Unterkiefers von Mauer Nahe bei Heidelberg, in der Gemeinde Mauer, fand man 1907 in einer Sandgrube den Unterkiefer eines Urmenschen (Unterkiefer von Mauer), einen der ältesten Funde der Gattung Homo in Europa überhaupt. Von dieser ausgestorbenen Hominiden-Art Homo heidelbergensis (Heidelbergmensch) stammt der Neandertaler ab. Kelten [Bearbeiten] Ab etwa 500 v. Chr. gründeten die Kelten auf dem Heiligenberg eine größere befestigte Siedlung. Deren doppelter Ringwall, zum Schutz gegen die vordringenden Germanen angelegt, ist noch zu erkennen. 200 Jahre später wurde diese Anlage aus ungeklärten Gründen wieder aufgegeben. Römer [Bearbeiten] Das römerzeitliche Heidelberg bestand vom 1. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. Um 70 n. Chr. gründeten die Römer ein Lager im heutigen Neuenheim, das um 90 durch zwei steinerne Kastelle ersetzt wurde. Über den Neckar führte zunächst eine hölzerne Brücke, ab ca. 200 eine Steinpfeilerbrücke. Auf dem Gipfel des Heiligenbergs entstand ein Merkurtempel, auch der Mithras-Kult war in Heidelberg verbreitet. Der Hauptort der Region war in römischer Zeit das benachbarte Lopodunum (heute Ladenburg), aber auch um das Militärlager in Heidelberg (dessen lateinischer Name unbekannt ist) entwickelte sich ein florierendes Töpfereizentrum. Nach 260 mussten sich die Römer vor dem Germanenstamm der Alamannen, der den Limes durchbrochen und in römisches Territorium eingefallen war, an den Rhein zurückziehen. Der Sieg des Merowingerkönigs Chlodwig I. über die Alamannen im Jahr 506 machte Heidelberg schließlich zu einem Teil des Frankenreichs, zugleich wurde das Gebiet christianisiert.

Mittelalter

870 wurde auf dem Gipfel des Heiligenbergs an Stelle des alten Merkurtempels das Michaelskloster als Filialkloster des Klosters Lorsch, das zu jener Zeit mit dem Bistum Worms um die Vorherrschaft in der Region rang, gegründet. Später folgten eine weitere Filiale, das Stephanskloster, und das Stift Neuburg. Die älteste schriftliche Erwähnung Heidelbergs stammt aus dem Jahr 1196. Es ist aber davon auszugehen, dass der Ort bereits im Laufe des 12. Jahrhunderts entstanden war. Zu jener Zeit war Heidelberg im Besitz des Bistums Worms und bestand aus einer Burg auf der Molkenkur am Hang des Königsstuhls und einem Burgweiler im Bereich der Peterskirche am Fuße des Berges. Viele der heutigen Stadtteile Heidelbergs gehen auf Dörfer zurück, die schon zur Frankenzeit im 6. Jahrhundert entstanden waren. Einige von ihnen wurden im Lorscher Kodex erstmals urkundlich erwähnt, Neuenheim und Handschuhsheim etwa im Jahr 765. Der Hexenturm im Hof der Neuen Universität ist das einzige Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Der Vorgängerbau des Heidelberger Schlosses wurde im 13. Jahrhundert auf dem Jettenbühl errichtet. Wohl zur gleichen Zeit wurde die Stadt im Bereich zwischen Königstuhl und Neckar planmäßig mit einem rechtwinkligen Grundriss und dem Marktplatz im Zentrum angelegt. Diese Stadtanlage nahm den östlichen Teil der heutigen Altstadt bis zur Grabengasse ein. Sie war von einer Stadtmauer umgeben, über den Neckar führte eine Brücke. Kaiser Friedrich I. Barbarossa hatte 1156 seinen Halbbruder Konrad den Staufer zum Pfalzgrafen bei Rhein ernannt. Die Pfalzgrafschaft wurde von der Dynastie der Wittelsbacher regiert und entwickelte sich zu einem größeren Territorialgebilde innerhalb des Heiligen Römischen Reichs. Im Jahr 1225 erhielt der Pfalzgraf bei Rhein das vormalig Wormser Heidelberg als Lehen. In der Goldenen Bulle wurde 1356 den Pfalzgrafen bei Rhein die Kurwürde verliehen. Von da an waren sie als Kurfürsten von der Pfalz bekannt, ihr Herrschaftsgebiet wurde als Kurpfalz bezeichnet. Anfangs hatten die Pfalzgrafen keine feste Residenz, sondern hielten sich an verschiedenen Orten ihres Herrschaftsbereichs auf. Schon im 13. Jahrhundert hatte Heidelberg den Charakter einer Residenzstadt entwickelt. Als im 14. Jahrhundert die Reiseherrschaft aufgegeben wurde, konnte sich die Stadt gegen Neustadt an der Haardt durchsetzen und wurde zur Hauptstadt der Kurpfalz. Im Jahr 1386 gründete Ruprecht I. die Universität Heidelberg als dritte Hochschule im Heiligen Römischen Reich (nach Prag und Wien). Sie ist die älteste Universität in Deutschland. 1392 wurde Heidelberg umfangreich erweitert, das Stadtgebiet nahezu verdoppelt und entsprach der heutigen Altstadt. Von der Herrschaft Ruprechts III., der im Jahr 1400 zum römisch-deutschen König gewählt wurde, profitierte Heidelberg durch den Bau der Heiliggeistkirche. Seine Nachfolger machten die Universität Heidelberg gegen Ende des 15. Jahrhunderts zu einer Hochburg des frühen Humanismus.

Neuzeit

Kupferstich Heidelbergs von Matthäus Merian aus dem Jahr 1620 Einnahme Heidelbergs durch die Truppen Tillys. Siehe auch: Belagerung und Einnahme Heidelbergs 1622 Ansicht des Schlosses, 1645 Martin Luthers reformatorische Ideen hatten sich schon in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Südwestdeutschland verbreitet. Unter Kurfürst Ottheinrich (1556–1559) wurde in der Kurpfalz schließlich die Reformation eingeführt. Nach dem Übergang zum Calvinismus zog Heidelberg Studenten und Wissenschaftler aus ganz Westeuropa an und galt nach Leiden als drittes Genf. So erschien 1563 in Heidelberg der Heidelberger Katechismus und 1572 die erste deutsche Gesamtübersetzung der Institutio Christianae Religionis, dem Hauptwerk von Johannes Calvin. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde in Heidelberg eine Vielzahl prächtiger Renaissancebauten errichtet, die – abgesehen vom Haus zum Ritter – im Pfälzer Erbfolgekrieg allesamt zerstört wurden. Auch das Schloss wurde damals wesentlich erweitert und von der mittelalterlichen Burg zu einer neuzeitlichen Residenz umgestaltet. Um seiner Gattin, der englischen Königstochter Elisabeth Stuart, ein standesgemäßes Hofleben bieten zu können, ließ Kurfürst Friedrich V. (1610–1623) das Heidelberger Schloss durch den Bau des Hortus Palatinus umgestalten. Auf politischem Terrain war Friedrich als Führer der Protestantischen Union in die Wirren des Dreißigjährigen Kriegs verwickelt, als er sich 1619 zum böhmischen König wählen ließ. Er konnte sich aber nicht gegen den katholischen Kaiser durchsetzen und wurde 1620 in der Schlacht am Weißen Berge geschlagen. Wegen seiner kurzen Herrschaft ging er als Winterkönig in die Geschichte ein. Im Jahr 1622 eroberte Tilly als Heerführer der Katholischen Liga Heidelberg und erbeutete die berühmte Bibliotheca Palatina. Herzog Maximilian I. von Bayern schenkte sie Papst Gregor XV.. Sie wird in der Bibliotheca Vaticana verwahrt. Heidelberg wurde vom Krieg schwer getroffen, die Bevölkerung litt große Not. Im Westfälischen Frieden, der 1648 den Dreißigjährigen Krieg beendete, wurde die Kurpfalz wiederhergestellt, sie verlor aber viel von ihrem politischen Gewicht. Das Heidelberger Schloss, hier ein Gemälde von Carl Blechen, wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg von den Franzosen zerstört. Als Kurfürst Karl II. 1685 kinderlos verstarb, erlosch die Linie Pfalz-Simmern des Hauses Wittelsbach und die Kurfürstenwürde ging auf die katholische Nebenlinie Pfalz-Neuburg über.

Aus den Erbansprüchen, die der französische König Ludwig XIV. nun mit Verweis auf seine Schwägerin Elisabeth Charlotte (besser bekannt als Liselotte von der Pfalz) erhob, resultierte der Pfälzische Erbfolgekrieg. Im Verlaufe dieses Krieges wurde Heidelberg zweimal, 1688 und 1693, von französischen Truppen eingenommen und dabei komplett verwüstet. Nachdem der Erbfolgekrieg 1697 beendet war, baute man das zerstörte Heidelberg im Stil des Barock auf mittelalterlichem Grundriss wieder auf. Die nunmehr katholischen Kurfürsten siedelten in der Stadt Jesuiten an. Das Heidelberger Schloss war nach der Zerstörung durch die Franzosen unbewohnbar, entsprach aber ohnehin nicht mehr dem barocken Zeitgeschmack, der großzügige Schlossanlagen nach dem Vorbild von Versailles bevorzugte. Pläne, eine solche Residenz in der Ebene im Bereich des heutigen Stadtteils Bergheim zu bauen, scheiterten am Widerstand der Heidelberger Bürgerschaft, und so entschloss sich Karl III. Philipp 1720 nach einem Streit mit den Heidelberger Protestanten, seine Residenz nach Mannheim zu verlegen. In der Quadratestadt, die dem barocken Zeitgeist und dem Repräsentationsinteresse des Kurfürsten weitaus mehr entsprach als das mittelalterliche Heidelberg, ließ er das prunkvolle Schloss Mannheim errichten. Heidelberg verlor seine Stellung als politisches Machtzentrum und litt auch ökonomisch durch den Weggang des Hofstaats. Von der Herrschaftszeit Kurfürst Carl Theodors (1743–1799) profitierte aber auch Heidelberg durch den Bau der Alten Brücke und des Karlstores. Die Instandsetzung des Schlosses wurde 1764 nach einem verheerenden Blitzschlag wieder eingestellt.

1803 bis 1933

Im Reichsdeputationshauptschluss des Jahres 1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst, die rechtsrheinischen Gebiete und somit auch Heidelberg wurden dem bald darauf zum Großherzogtum erhobenen Baden zugeschlagen. Der badische Großherzog Karl Friedrich (1771–1811) machte die Hochschule zu einer staatlich finanzierten Lehranstalt und verhalf ihr zum Wiederaufstieg zu einer renommierten Bildungsstätte. Ihm und dem Universitätsgründer, Kurfürst Ruprecht I., zu Ehren erhielt die Universität Heidelberg den neuen Namen „Ruprecht-Karls-Universität“. Bei den aus Lautern (dem heutigen Kaiserslautern) zugewanderten Technologen der Staatswirtschaftlichen Fakultät studierte Karl Drais, dessen Zweirad-Erfindung in der Klimakatastrophe 1816/17 den Siegeszug des mechanisierten und später motorisierten Individualverkehrs ohne Pferd einläutete. Das Heidelberger Schloss, Karl Rottmann, 1815 Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Neckarstadt nicht zuletzt dank ihrer landschaftlichen Reize und der pittoresken Schlossruine zu einem der wichtigsten Orte der deutschen Romantik. Das Wirken von Dichtern wie Friedrich Hölderlin, Ludwig Achim von Arnim, Clemens Brentano und Joseph von Eichendorff wurde als „Heidelberger Romantik“ bekannt. Arnim und Brentano veröffentlichten zwischen 1806 und 1808 in Heidelberg unter dem Titel Des Knaben Wunderhorn eine Sammlung deutscher Volkslieder. Auch im Bereich der Malerei entstand in Heidelberg ein Künstlerzirkel um Carl Philipp Fohr, Karl Rottmann und Ernst Fries. Während des Vormärzes wurden an der Heidelberger Universität nationale, liberale und demokratische Ideen verbreitet. Nach Beginn der Märzrevolution versammelten sich am 5. März 1848 liberale und demokratische Politiker aus Südwestdeutschland zur Heidelberger Versammlung, die maßgebliche Impulse zum Vorparlament und somit zur Konstituierung der Frankfurter Nationalversammlung setzte.

Nach dem Scheitern der Nationalversammlung wurde der Maiaufstand in Baden von zu Hilfe gerufenen preußischen Truppen niedergeschlagen. Auch in Heidelberg kam es zu Kämpfen gegen liberale Freischärler. Ausfahrt eines Zuges aus dem Heidelberger Bahnhof, Lithografie aus dem Jahr 1842. Die Industrialisierung ging an der Neckarstadt ohne größere Spuren vorbei. Hingegen entwickelte sich der Tourismus ab dem frühen 19. Jahrhundert, vor allem ab dem Anschluss der Stadt an das Eisenbahnnetz im Jahr 1840, zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in Heidelberg. Ebenfalls prägend für Heidelberg ist seit dem 19. Jahrhundert die Präsenz der Universität und die zahlreichen Studenten, von denen viele Studentenverbindungen angehörten. Joseph Victor von Scheffels Gedicht Alt-Heidelberg, du feine (später in der vertonten Version ein populäres Studentenlied) und das 1901 uraufgeführte Schauspiel Alt-Heidelberg machten Heidelberg zu einem Sinnbild des Studentenlebens im 19. Jahrhundert. In der Gründerzeit erlebte Heidelberg eine rasante Expansion, während der das Stadtgebiet durch zahlreiche Eingemeindungen vergrößert wurde und die Einwohnerzahl Heidelbergs sich von 20.000 im Jahr 1871 auf 85.000 im Jahr 1933 mehr als vervierfachte. Zugleich wurde die Infrastruktur mit der Einführung der Straßenbahn und der Bergbahn sowie der Kanalisierung des Neckars ausgebaut. 1930 ermöglichten großzügige Spenden von einflussreichen US-Bürgern den Bau des Hörsaalgebäudes der Neuen Universität am Universitätsplatz. Eine Gedenkplakette im Innern des Hörsaalgebäudes nennt unter anderem die Familie Chrysler.

Wirtschaft

Jahrhundertelang war Heidelberg eine ‚Residenz des Geistes‘. Auch heute ist die Universitätsstadt das Dienstleistungs- und Wissenschaftszentrum der Rhein-Neckar-Region. Dem Trend der meisten deutschen Großstädte folgend, ist der tertiäre Bereich in den vergangenen Jahrzehnten noch gewachsen. Im Jahr 2007 arbeiteten 79,6 Prozent aller Menschen im Dienstleistungssektor, lediglich 19,9 Prozent arbeiteten im produzierenden Gewerbe. Fast 69 Prozent der rund 75.600 Arbeitsplätze werden von Pendlern eingenommen. Die Arbeitslosenquote lag 2007 bei 6,8 Prozent.[23][24][25] Print Media Academy: Büro- und Schulungsgebäude der Heidelberger Druckmaschinen AG am Hauptsitz in Heidelberg. Im Vordergrund das „S-Printing Horse“ Der größte Arbeitgeber in Heidelberg ist die Universität Heidelberg mit ihrem Klinikum, die mehr als 15.000 Arbeitsplätze bietet. Internationale Unternehmen wie ABB Stotz-Kontakt, Heidelberger Druckmaschinen, HeidelbergCement, Henkel-Teroson, Lamy, ProMinent Dosiertechnik, SAP und SAS Institute sind in der Stadt ansässig.[26] 2007 wies Heidelberg nach Angaben des Statistischen Landesamtes unter den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg die höchste Arztdichte auf. In Heidelberg kam auf 272 Einwohner ein Mediziner, wohingegen der Landesdurchschnitt bei 646 Einwohnern lag. Als regionales Kreditinstitut ist die Sparkasse Heidelberg die größte Sparkasse in Nordbaden und Marktführer in Heidelberg und Umgebung.[27]

Verkehr

Straßenverkehr

Verkehrsanbindung Heidelberg wird im Westen von der A5 tangiert, die die Region Richtung Norden mit Frankfurt am Main und Richtung Süden mit Karlsruhe verbindet. Die westlich der Innenstadt beginnende A656 verbindet Heidelberg mit Mannheim. Beide Autobahnen treffen sich auf Heidelberger Stadtgebiet im Autobahnkreuz Heidelberg, und die A656 trifft sich am Autobahnkreuz Mannheim mit der A6, welche die Region mit Richtung Osten mit Stuttgart verbindet. Ferner durchziehen die Stadt in Nord-Süd-Richtung die B3 (Frankfurt am Main–Karlsruhe) und in Ost-West-Richtung die B37 (Mannheim–Eberbach). Beide treffen sich im Stadtzentrum am Bismarckplatz. Die B535 beginnt im Süden Heidelbergs und führt nach Schwetzingen.

Schienenverkehr

Fernverkehr Im Fernverkehr der Bahn ist Heidelberg mit ICEs der Linien Stuttgart–Köln, Zürich–Frankfurt am Main und Stuttgart–Hamburg erreichbar, sowie mit ECs/ICs der Linien Salzburg–Frankfurt, Stuttgart–Dortmund und Karlsruhe–Stralsund.

 

» Ausbildung Familienaufstellung

» Ausbildung-Systemische Beratung

» Ausbildung zum Systemischen Berater

» Aussendienst trainieren

» Aussendienst Coach

» Aussendiensttraininer

» Aussendiensttraining

» Familienaufstellungen Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» DEVSU

» DGSFU

» Systemische Eheberatung

» Supervision

» Endlich meine Ziele erreichen

» Familienaufstellung am Wochenende

» Familienaufstellungen

» Familienaufstellung Rhein-Main-Neckar

» Familienaufstellung Frankfurt, Hanau, Offenbach

» Familienaufstellung Heilbronn, Karlsruhe, Stuttgart

» Familienaufstellung Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» Führungskäftetraining Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» Familienaufstellung Rhein-Main-Neckar

» Nexus NLP-Ausbildung

» NLP-Ausbildung in Heidelberg

» NLP-Ausbildung in Frankfurt

» NLP-Ausbildung in Kaiserslautern

» NLP-Ausbildung in Karlsruhe

» NLP-Ausbildung in Mainz

» NLP-Ausbildung in Mannheim

» NLP-Ausbildung in Stuttgart

» NLP Ausbildung NLP Rhein-Main

» NLP-Ausbildung in Stuttgart

» NLP Ausbildung unter der Woche

» NLP Ausbildung werktags

» NLP Coaching Heidelberg

» NLP Coaching Mannheim

» NLP Ausbildung NLP Coaching

» NLP Master Ausbildung

» NLP Master Ausbildung, Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen

» NLP Master Practitioner Ausbildung

» NLP Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» NLP Persönlichkeitstraining

» NLP Personal Training

» NLP Practitioner Ausbildung

» NLP Seminar NLP Kurs NLP Training

» NLP Persönlichkeitstraining

» NLP-Trainerausbildung

» NLP Ausbildung zum NLP-Trainer

» Ausbildung zum NLP Trainer

» NLP trainieren

» Organisationsaufstellung Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» Paarberatung

» Schnupperseminar systemische Beratung

» Selbstbewusstersein

» Seminar-Familienaufstellung

» Seminar systemische Beratung

» Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein

» Symptomaufstellung

» System-Coach-Ausbildung Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» Systemische-Beratungen

» Systemische Paarberatung Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» Ausbildung zum Systemischen Berater

» Systemischer Consultant

» Systemischer-Selbstbewusstseinscoach

» Ausbildung zum Systemischer-Selbstbewusstseins-Coach

» Ausbildung zum Systemischer-Selbstbewusstseins-Coach-Master

» Ausbildung zum Systemischer-Selbstbewusstseins-Coach-Practitioner

» Ausbildung zum Systemischer-Selbstbewusstseins-Coach-Trainer

» Systemischer Unternehmensberater Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

» Systemisches Consulting

» Systemische Unternehmensberatung Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

 

familien aufstellung

familien aufstellungen

familien stellen

familienaufstellen

familienaufsteller

familienaufstellung

familienaufstellung bert hellinger

familienaufstellung buch

familienaufstellung bücher

familienaufstellung de

familienaufstellung erfahrungen

familienaufstellung figuren

familienaufstellung forum

familienaufstellung hellinger

familienaufstellung nach

familienaufstellung nach bert hellinger

familienaufstellung nach hellinger

familienaufstellung seminare

familienaufstellung termine

familienaufstellung therapie

familienaufstellungen

familienaufstellungen ausbildung

familienaufstellungen erfahrungen

familienaufstellungen nach bert hellinger

familienaufstellungen nach hellinger

familienbrett

familienmitglieder

familienstellen

familienstellen ausbildung

familienstellen bert hellinger

familienstellen hellinger

familienstellen nach bert hellinger

familienstellen nach hellinger

familienstellung

aufstellung hellinger

aufstellungen

aufstellungsarbeit

bernd hellinger

bernd hellinger familienaufstellung

bert helinger

bert hellinger

bert hellinger familienaufstellungen

coaching beratung

coaching supervision

systemisch beratung

systemisch lösungsorientierte beratung

systemische aufstellung

systemische aufstellungen

systemische aufstellungsarbeit

systemische ausbildung

systemische beraterin

systemische beratung

systemische beratung definition

systemische beratung dgsf

systemische beratung fortbildung

systemische beratung methoden

systemische beratung praxis

systemische beratung therapie

systemische coaching

systemische familien

systemische familienaufstellung

systemische familienaufstellungen

systemische familienberatung

systemische familientherapie

systemische familientherapie weiterbildung

systemische fortbildung

systemische fragetechniken

systemische gesellschaft

systemische gesprächsführung

systemische organisationsaufstellung

familientherapie systemisch

gesellschaft für systemische beratung

hellinger familienaufstellungen

lösungsorientierte beratung

master systemische beratung

organisationsaufstellung

organisationsaufstellungen

organisationsberatung

strukturaufstellung

strukturaufstellungen

symptomaufstellung

systematische beratung

systematische familienaufstellung

systemaufstellung

systemaufstellungen

systemik

systemisch

systemische organisationsberatung

systemische organisationsentwicklung

systemische paarberatung

systemische paartherapie

systemische praxis

systemische strukturaufstellung

systemische strukturaufstellungen

systemische supervision

systemische unternehmensberatung

systemischer ansatz

systemischer berater

systemischer coach

systemisches

systemisches coaching

systemisches denken

systemisches familienstellen

systemisches institut

systhemische beratung teamsupervision

 

» zum Seitenanfang

» zur Nexus-Sitemap

» zur Nexus-Startseite